Erste Hilfe für die Seele: Was tun, wenn ein geliebter Mensch in einer psychischen Krise steckt?

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Eine aufgewühlte Frau sitzt einer aufmerksam zuhörenden Frau in einem warmen Wohnzimmer gegenüber.

Einen Verband anlegen, einen Menschen in die stabile Seitenlage bringen oder bei einem Herzstillstand mit der Wiederbelebung beginnen. Viele von uns haben das irgendwann einmal gelernt. Doch was tun wir, wenn nicht der Körper verletzt ist, sondern die Seele? Wenn der Partner plötzlich nicht mehr weiterweiß, das eigene Kind sich immer mehr zurückzieht oder der beste Freund sagt, dass er einfach keine Kraft mehr hat? Gerade dann können Aufmerksamkeit, Verständnis und die richtigen Schritte eine große Hilfe sein.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen abends nach Hause. Eigentlich ist alles wie immer. Doch Ihr Partner sitzt ungewöhnlich still auf dem Sofa, antwortet kaum auf Ihre Fragen und wirkt gedanklich weit entfernt. Irgendwann fragen Sie, was los ist. Nach einem langen Schweigen hören Sie nur: „Ich kann einfach nicht mehr.“ Vielleicht beginnt Ihr Partner zu weinen. Vielleicht schaut er Sie auch nur an, ohne ein weiteres Wort herauszubringen. In diesem Moment würden Sie vermutlich vieles dafür geben, die richtigen Worte zu finden. Sie möchten helfen, trösten und am liebsten sofort dafür sorgen, dass es dem Menschen, den Sie lieben, wieder besser geht. Aber was hilft tatsächlich? Sollten Sie nachfragen, einen Rat geben oder besser schweigen? Wie reagieren Sie, wenn Ihr Kind unter starken Ängsten leidet, Ihre Ehefrau kaum noch aufstehen möchte oder ein guter Freund plötzlich davon spricht, dass sein Leben keinen Sinn mehr hat? Solche Situationen können uns zutiefst verunsichern. Denn während wir bei körperlichen Verletzungen meistens zumindest ungefähr wissen, was zu tun ist, fühlen wir uns bei seelischer Not häufig hilflos. Dabei sind psychische Krisen keine Seltenheit und können Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen treffen. Niemand muss erst eine psychische Erkrankung haben, um in eine Krise zu geraten. Ein schmerzhafter Verlust, anhaltende Überforderung, familiäre Konflikte, Trennungen, finanzielle Sorgen oder viele andere Belastungen können dazu führen, dass die eigenen Kräfte vorübergehend nicht mehr ausreichen. Manchmal entwickelt sich eine solche Krise langsam, manchmal scheint sie völlig unerwartet aufzutreten.

Was die Situation für Angehörige besonders schwierig macht, ist die Tatsache, dass seelisches Leiden nicht immer sichtbar wird. Manche Menschen weinen viel, andere werden ungewöhnlich still oder ziehen sich zurück. Wieder andere reagieren gereizt, werden unruhig oder versuchen, ihre Gefühle hinter einem Lächeln zu verstecken. Vielleicht kennen Sie jemanden, der nach außen immer freundlich ist, zuverlässig arbeitet und für andere da ist, obwohl er innerlich längst erschöpft ist. Auf die Frage, wie es ihm geht, antwortet er mit „Alles gut“, weil er niemanden belasten möchte oder selbst nicht weiß, wie er erklären soll, was in ihm vorgeht. Nicht jede Veränderung bedeutet, dass ein Mensch ernsthaft gefährdet ist. Trotzdem sollten wir aufmerksam werden, wenn jemand über längere Zeit deutlich anders wirkt, zunehmend isoliert lebt, hoffnungslos erscheint oder alltägliche Dinge plötzlich kaum noch bewältigen kann. Es geht nicht darum, hinter jeder schlechten Stimmung sofort eine Krankheit zu vermuten. Es geht darum, den Menschen wahrzunehmen, der vielleicht gerade nicht die Kraft hat, von sich aus um Hilfe zu bitten.

Zuhören, verstehen und Sicherheit vermitteln

Die wichtigste Grundlage der seelischen Ersten Hilfe ist oftmals erstaunlich einfach: Da sein und zuhören. Allerdings bedeutet Zuhören mehr, als einen anderen Menschen lediglich ausreden zu lassen. Es bedeutet, sich wirklich auf seine Gefühle und Gedanken einzulassen, ohne sofort nach einer Lösung zu suchen. Gerade wenn wir jemanden lieben, möchten wir sein Leiden möglichst schnell beenden. Deshalb sagen wir manchmal Dinge wie „Du musst einfach positiv denken“, „Mach dir doch nicht so viele Gedanken“ oder „Das wird schon wieder“. Solche Sätze sind meistens gut gemeint. Für einen Menschen, der gerade verzweifelt ist, können sie jedoch den Eindruck vermitteln, dass seine Gefühle nicht verstanden oder ernst genommen werden. Wer unter starken Ängsten leidet, weiß möglicherweise selbst, dass seine Befürchtungen für andere schwer nachvollziehbar sind. Das macht die Angst aber nicht weniger real. Wer seit Wochen erschöpft ist, hat vielleicht längst versucht, sich zusammenzureißen. Eine weitere Aufforderung dazu kann zusätzliche Schuldgefühle auslösen.

Hilfreicher ist es, dem Menschen zu vermitteln, dass er seine Gefühle zunächst einmal zeigen darf. Sie könnten sagen: „Ich merke, dass es dir gerade nicht gut geht. Möchtest du mir erzählen, was dich belastet?“ Oder: „Ich weiß nicht genau, wie sich das für dich anfühlt, aber ich möchte versuchen, dich zu verstehen.“ Vielleicht möchte der andere sofort erzählen. Vielleicht braucht er etwas Zeit oder möchte zunächst überhaupt nicht sprechen. Auch das sollten wir respektieren. Wir müssen nicht jedes Schweigen mit Worten füllen. Manchmal kann es bereits entlastend sein, wenn jemand ruhig neben uns sitzt, ohne Erwartungen zu stellen. Fragen Sie ruhig, ob Ihr Gegenüber Nähe möchte oder lieber etwas Abstand braucht. Eine Umarmung kann Trost spenden, aber nicht jeder Mensch empfindet Berührungen in einer Krise als angenehm. Entscheidend ist, dass der Betroffene nicht das Gefühl bekommt, sich erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Eine weitere wichtige Frage lautet: „Was würde dir gerade helfen?“ Sie klingt unscheinbar, kann aber viel bewirken. Denn wir neigen dazu, Hilfe so anzubieten, wie wir sie selbst benötigen würden. Dabei sind die Bedürfnisse sehr unterschiedlich. Der eine möchte sprechen, der andere erst einmal Ruhe haben. Manche Menschen wünschen sich Unterstützung bei einer konkreten Aufgabe, andere brauchen vor allem das Gefühl, dass jemand erreichbar bleibt. Seelische Erste Hilfe bedeutet deshalb auch, den anderen nicht zu bevormunden. Unterstützung sollte möglichst gemeinsam gestaltet werden. Wenn ein Mensch allerdings akut gefährdet ist, reicht es nicht aus, seine Wünsche lediglich abzuwarten. Dann muss die notwendige Hilfe organisiert werden.

Besonders erschreckend kann es sein, wenn ein Mensch plötzlich eine Panikattacke erlebt. Das Herz rast, die Hände zittern, Schwindel tritt auf und das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen, kann eine überwältigende Angst auslösen. Manche Betroffene sind überzeugt, einen Herzinfarkt zu erleiden oder jeden Moment zu sterben. Für Außenstehende ist das manchmal schwer nachzuvollziehen, besonders wenn keine erkennbare Gefahr besteht. Doch die körperlichen Beschwerden und das Gefühl der Bedrohung sind für den Betroffenen in diesem Moment sehr real. Versuchen Sie deshalb, selbst möglichst ruhig zu bleiben und mit einer langsamen, freundlichen Stimme zu sprechen. Fragen Sie, ob die Person sich hinsetzen oder an einen ruhigeren Ort gehen möchte. Wenn es ihr angenehm ist, können Sie sie dazu einladen, die Füße bewusst auf dem Boden zu spüren, sich im Raum umzusehen und einige Dinge zu benennen, die sie gerade wahrnimmt. Auch ein ruhiger Atemrhythmus kann unterstützen. Drängen Sie jedoch niemanden zu bestimmten Übungen. Vermeiden Sie hektische Anweisungen, Vorwürfe oder die Aufforderung, sich einfach zusammenzureißen. Wichtig ist außerdem, körperliche Beschwerden nicht vorschnell als Panikattacke einzuordnen. Gerade bei erstmaligen, ungewöhnlichen oder besonders starken Symptomen muss auch an eine körperliche Ursache gedacht werden. Bei starken Brustschmerzen, schweren Atemproblemen, Bewusstseinsstörungen oder anderen Anzeichen eines medizinischen Notfalls sollte umgehend die 112 gewählt werden.

Für Eltern kann eine seelische Krise ihres Kindes besonders belastend sein. Vielleicht zieht sich der Sohn seit Wochen in sein Zimmer zurück, die Tochter trifft ihre Freunde kaum noch oder das Kind reagiert auf jede Nachfrage gereizt. Eltern möchten helfen und verstehen, was passiert. Doch aus Sorge entstehen manchmal so viele Fragen, dass sich das Kind noch stärker zurückzieht. Gerade Kinder und Jugendliche können ihre Gefühle häufig nicht genau benennen. Vielleicht wissen sie selbst nicht, weshalb sie sich so verändert haben, oder haben Angst, ihre Eltern zu enttäuschen. Wichtig ist deshalb, Gesprächsbereitschaft zu zeigen, ohne ein Gespräch erzwingen zu wollen. Sagen Sie beispielsweise: „Mir fällt auf, dass du in letzter Zeit sehr still bist. Ich mache mir Sorgen und möchte verstehen, wie es dir geht. Du musst mir nicht sofort alles erzählen, aber du kannst jederzeit zu mir kommen.“ Solche Worte können Vertrauen schaffen. Gleichzeitig sollten Eltern deutliche Warnzeichen nicht übersehen. Wenn ein Kind über längere Zeit stark verändert wirkt, sich selbst verletzt, immer wieder von Hoffnungslosigkeit spricht oder Suizidgedanken äußert, ist eine zeitnahe fachliche Abklärung wichtig. Bei einer unmittelbaren Gefährdung muss sofort gehandelt werden.

Wenn die Verzweiflung besonders groß wird

Manche Aussagen sollten wir niemals leichtfertig übergehen. Wenn ein Mensch sagt „Ich möchte nicht mehr leben“, „Ohne mich wäre alles leichter“ oder „Ich hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen“, können dahinter Suizidgedanken stehen. Viele Angehörige erschrecken darüber und wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Einige vermeiden es sogar, direkt nachzufragen, weil sie befürchten, dadurch erst einen Gedanken an Selbsttötung auszulösen. Diese Sorge ist unbegründet. Ruhiges, offenes Nachfragen kann vielmehr dabei helfen, eine gefährliche Situation zu erkennen und dem Betroffenen zu zeigen, dass er auch über solche Gedanken sprechen darf.

Fragen Sie deshalb direkt und ohne Vorwürfe: „Wenn du sagst, dass du nicht mehr leben möchtest, denkst du daran, dir etwas anzutun?“ Wenn der Betroffene dies bestätigt, sollten Sie ruhig weiterfragen, ob er bereits konkrete Pläne gemacht hat, Vorbereitungen getroffen hat oder befürchtet, sich unmittelbar etwas anzutun. Versuchen Sie nicht, die Gedanken kleinzureden oder mit Aussagen wie „Denk doch an deine Familie“ Schuldgefühle hervorzurufen. Nehmen Sie die Äußerungen ernst und organisieren Sie fachliche Unterstützung. Besteht eine unmittelbare Gefahr, verständigen Sie den Rettungsdienst über 112. Bleiben Sie nach Möglichkeit bei der Person, bis professionelle Hilfe eintrifft, sofern Sie sich selbst nicht gefährden. Versprechen Sie keine absolute Geheimhaltung. Auch wenn keine unmittelbare Absicht erkennbar ist, sollten Suizidgedanken zeitnah fachlich abgeklärt werden. Eine solche Situation muss niemand allein bewältigen.

Neben dem Zuhören kann auch praktische Hilfe wertvoll sein. Vielleicht fällt es dem Betroffenen schwer, einen Arzttermin zu vereinbaren, Lebensmittel einzukaufen oder wichtige Dinge zu erledigen. Fragen Sie, ob Sie dabei unterstützen dürfen. Manchmal ist es hilfreich, gemeinsam den ersten Anruf zu tätigen oder jemanden zu einem Termin zu begleiten. Versuchen Sie aber nicht, plötzlich das gesamte Leben des anderen zu organisieren. Gerade in einer Krise kann es wichtig sein, weiterhin selbst Entscheidungen treffen zu können. Kleine, gemeinsam vereinbarte Schritte sind häufig hilfreicher als große Pläne, die im Augenblick nur zusätzlichen Druck erzeugen.

Genau an diesem Punkt setzt auch die Idee spezieller Kurse für psychische Erste Hilfe an. Das Programm „MHFA Ersthelfer“, das auf dem internationalen Konzept Mental Health First Aid basiert, vermittelt grundlegendes Wissen über psychische Probleme und Krisensituationen. Teilnehmer lernen unter anderem, mögliche Warnzeichen wahrzunehmen, Menschen behutsam anzusprechen und ihnen den Zugang zu professioneller Unterstützung zu erleichtern. Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, selbst Diagnosen zu stellen oder therapeutische Aufgaben zu übernehmen. Ähnlich wie bei der körperlichen Ersten Hilfe sollen Menschen lernen, in schwierigen Situationen angemessen zu reagieren, Sicherheit zu vermitteln und notwendige Unterstützung zu organisieren. Dieser Gedanke ist besonders wertvoll, weil psychische Krisen nicht nur in Kliniken oder Praxen stattfinden. Sie können mitten in unserem Alltag auftreten, im eigenen Zuhause, bei Freunden, am Arbeitsplatz oder während eines ganz gewöhnlichen Familienabends.

Allerdings gehört zur seelischen Ersten Hilfe auch, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen. Wer einen Angehörigen über längere Zeit begleitet, kann selbst an seine Belastungsgrenze kommen. Vielleicht schlafen Sie schlechter, machen sich ständig Sorgen oder haben das Gefühl, jederzeit erreichbar sein zu müssen. Das bedeutet nicht, dass Ihnen der andere nicht wichtig genug ist. Es zeigt vielmehr, dass auch Ihre Kräfte begrenzt sind. Sie dürfen Unterstützung suchen, Verantwortung teilen und eigene Ruhezeiten brauchen. Kein Partner, kein Elternteil und kein Freund sollte dauerhaft die gesamte Verantwortung für die psychische Stabilität eines anderen Menschen allein tragen müssen. Fürsorge ist wichtig, ersetzt aber keine notwendige fachliche Behandlung.

Auch wenn sich eine akute Krise beruhigt hat, ist es sinnvoll, weiterhin aufmerksam zu bleiben. Nicht kontrollierend, sondern mit echtem Interesse. Fragen Sie nach einigen Tagen, wie es dem Menschen geht, und bieten Sie Unterstützung an, ohne ihn unter Druck zu setzen. Bei wiederkehrenden Krisen kann gemeinsam mit fachlicher Begleitung ein persönlicher Krisenplan entwickelt werden. Darin lässt sich festhalten, welche Warnzeichen frühzeitig auf eine Verschlechterung hinweisen, was dem Betroffenen hilft und welche Vertrauenspersonen oder professionellen Anlaufstellen im Ernstfall kontaktiert werden können.

Wo gibt es Hilfe?

In Deutschland stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung. Bei akuter Lebensgefahr, unmittelbarer Suizidgefahr oder einem schweren medizinischen Notfall erreichen Sie den Rettungsdienst unter 112. Bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen außerhalb der regulären Praxiszeiten kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 weiterhelfen. Die TelefonSeelsorge ist unter 116 123 kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar. Kinder und Jugendliche können sich unter 116 111 an die Nummer gegen Kummer wenden, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Für Eltern und andere Bezugspersonen steht das Elterntelefon unter 0800 111 0 550 zu den jeweiligen Beratungszeiten bereit. Auch Hausärzte, psychiatrische Fachärzte, psychotherapeutische Praxen und regionale Krisendienste bieten Unterstützung.

Wir können einem anderen Menschen nicht jeden Schmerz abnehmen. Wir können auch nicht verhindern, dass das Leben manchmal überfordert, verletzt oder aus der Bahn wirft. Doch wir können versuchen, achtsam miteinander umzugehen, Veränderungen wahrzunehmen und nicht wegzusehen, wenn jemand leidet. Wir dürfen zuhören, auch wenn wir keine Lösung kennen. Wir dürfen ehrlich sagen, dass uns die richtigen Worte fehlen. Und wir dürfen Hilfe holen, wenn eine Situation unsere Möglichkeiten übersteigt.

Vielleicht sollten wir uns häufiger daran erinnern, dass seelische Verletzungen es verdienen, genauso ernst genommen zu werden wie körperliche. Nicht jedes Leid ist sofort sichtbar. Nicht jeder Mensch, der lächelt, ist innerlich glücklich. Und nicht jeder, der schweigt, hat tatsächlich nichts zu erzählen.

Manchmal beginnt Erste Hilfe für die Seele mit einer einfachen Frage: „Wie geht es dir wirklich?“ Und mit der Bereitschaft, auch dann zuzuhören, wenn die Antwort schwer auszuhalten ist.

Lewis D.J. Hartmann
Psychologischer Berater | Praxis Bewusst-Sein in Maintal

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei unmittelbarer Lebensgefahr oder akuter Selbstgefährdung wählen Sie bitte 112.

Quellen und weiterführende Informationen

Zum Ansprechen von Suizidgedanken: Dazzi, Gribble, Wessely und Fear, Does asking about suicide and related behaviours induce suicidal ideation? What is the evidence?. Die Übersichtsarbeit fand keinen statistisch signifikanten Anstieg von Suizidgedanken durch das Nachfragen.

Zum Kursangebot: MHFA Ersthelfer – Erste Hilfe für psychische Gesundheit. Aktuelle Informationen zu den genannten Anlaufstellen finden Sie beim ärztlichen Bereitschaftsdienst, der TelefonSeelsorge und der Nummer gegen Kummer.

Wenn die Begleitung eines nahestehenden Menschen Sie selbst belastet, können Sie sich mit Ihrem Anliegen gerne an die Praxis Bewusst-Sein wenden. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Unterstützung für Ihre Situation sinnvoll sein kann. Weitere Gedanken zu den eigenen Kräften finden Sie im Beitrag Ich kann nicht mehr, aber ich funktioniere noch.

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